
Interview
Teilnehmerfragen - und Antworten
Tantra ist so umfangreich. In welche Richtung geht die Arbeit deines Zentrums?
Unsere Arbeit bei den Retreats konzentriert sich in besonderer Form auf die individuelle Weiterentwicklung der Empfindungsfähigkeit im Bereich des Liebemachens selbst. Hierbei geht es nicht um den allgemeinen Ablauf von Sexualität, sondern um die Polarität und das ekstatische Potential zwischen den sexuellen Organen selbst. Es kann Ihr Leben verändern, wenn Sie eine tantrische Vision ihrer Sexualität erleben dürfen, die eine Erfahrung von subtiler genitaler Kommunikation einschließt und Sie in einen Zustand von Ekstase und Meditation führt. Während des Retreats haben die Paare genügend private Zeit, die erlernten Übungen zu vertiefen, denn die praktischen Unterweisungen im Gruppenraum geschehen ohne sexuelle Aktivität. Im normalen Sex geht es um die Erfahrung des Orgasmus als höchste Priorität über den Weg der Stimulierung und den Aufbau energetischer Aktivität. Doch die durch Verstand und Körper erzeugte Realität führt u.a. häufig zu Frustration und vorzeitiger Ejakulation. Der tantrische Weg dagegen führt uns während des Geschlechtsaktes natürlich authentisch in tiefe Entspannung und Ekstase. In der Praxis geht es also darum, besonders die tiefe Entspannung zu erreichen, damit wir beim Geheimnis von Tantra ankommen dürfen. Das können Sie hier bewusst erfahren und Sexualität in Liebe verwandeln. Die strahlenden Gesichter der Teilnehmer in diesem Prozess sind das größte Geschenk.
Was bringt Tantra für die Paarbeziehung?
So, wie der Schöpfer uns gemacht hat, können wir über die Genitalien mit unserem tiefsten Innern in Kontakt kommen. Das schenkt uns Vertrauen und wir werden liebevoller. Die meisten von uns haben in ihren Liebesbeziehungen ungeheuren Schmerz, Enttäuschung, Unsicherheiten und Verwirrung erlebt. Es wurde mehr diskutiert als geliebt und viele haben sich getrennt, weil es mit dem Sex nicht stimmte. Mit Tantra ist es uns möglich, mit einer neuen Konditionierung dieses Drama zu changen und damit unser Leben zu verwandeln. Damit lassen wir uns auf eine mächtige Heilkraft ein, die uns befähigt, liebevolle Beziehungen zu erleben, in denen das sexuelle Interesse und die Anziehung füreinander auf Dauer zunimmt. Die gewöhnliche Beziehungssituation ist heute davon geprägt, dass Paare nach einiger Zeit weniger Gefühle füreinander empfinden und sich zurückziehen. Mit der hier geübten Tantrapraxis jedoch wird der männliche und weibliche Pol in Bezug zueinander wieder sensibilisiert. Es entsteht eine feine Abstimmung, die den Raum für eine erfüllende Sexualität auf einer neuen Ebene ermöglicht. Die hier geübte tantrische Unterweisung ist daher für jedes Paar geeignet, das an einer Vertiefung der Paarbeziehung bzw. des Liebemachens interessiert ist. Selbst für Paare, die sich in diesem Bereich auseinander gelebt haben, eröffnet diese Praxis einen Weg, ihre wirkliche Intimität wieder zu beleben. Das Alter spilet hierbei keine Rolle. Entscheidend ist allein, dass sie sich in diesem Bereich weiterentwickeln und ihre bisherige Konditionierung verändern möchten.
Was verstehst du eigentlich unter Konditionierung und kann ich die hier angebotene tantrische Praxis auch ohne tantrische Vorkenntnisse erfolgreich in meinem Leben integrieren?
Nun, Konditionierung ist die Art, wie wir mit der Sexualität umgehen. In unserer Gesellschaft werden wir in eine sexuelle Lebens Art eingespannt, in der wir nach dem Leistungsprinzip wie Automaten funktionieren sollen, mit viel Einsatz und schnellem Abschluss. Dieses wiederholen wir immer wieder und werden dabei zunehmend unzufriedener, bis wir schließlich das Interesse an der Sexualität verlieren, die in dieser Form mit so viel Spannung und Einsatz verbunden ist. Lernen wir dagegen, uns in die Sexualität hinein zu entspannen, wird „es„ ohne Anspannung über Stunden hinweg ziellos fließen und in einer zutiefst befriedigenden Erfahrung münden. Wir müssen einfach nur lernen, mit unseren angelernten Mustern in der Sexualität - das ist unser Verlangen nach Befriedigung -, zu spielen, damit wir das darunter versteckte Potential, den tiefen spirituellen Ausdruck unserer Verbindung, entdecken können. Dies zu erlernen, ist eine Kunst und nicht etwas, das über Nacht einfach passiert. Es braucht dazu unser Vertrauen in die Intelligenz unseres tiefen inneren Körpers und Geduld für die Neuausrichtung unseres sexuellen Minds. Da wir alle eine ähnliche sexuelle Konditionierung haben, ist eine tantrische Vorerfahrung für die Teilnahme an unseren Unterweisungen nicht erforderlich.
Wie wird die tantrische Praxis medial umgesetzt und braucht es dafür bestimmte Rituale?
Wir sind so geschaffen , dass die natürliche Ekstasefähigkeit originär in uns allen angelegt ist und wir diese bereits angelegten Kanäle in der tantrischen Praxis nur wiederbeleben. Diese Kanäle sind unsere ekstatische Basis in Form von Polarität oder Magnetismus zwischen den männlichen und weiblichen Genitalien. Dies umzusetzen bedarf keiner großen Rituale, sondern vielmehr der persönlichen Erfahrung in der individuellen Paardynamik. Natürlich bereichern wir das Retreat mit verschiedenen Ritualen, die uns dabei helfen, mehr und mehr ins Hier und Jetzt zu kommen und unsere innere Lebendigkeit in natürlicher Offenheit wiederzuentdecken. Diese Rituale dienen dazu, dass wir wieder bei uns selbst ankommen können . Paare, denen der Einsatz von Ritualen hilft, sollten diese vor dem Liebemachen unbedingt verwenden.
Was hat dich dazu bewogen, Tantra zu unterrichten?
Über das natürliche Interesse an der Sexualität hinaus beschäftige ich mich schon lange mit ganzheitlichen Lebensaspekten. Auf diesem Weg bin ich nach und nach über die Gesundheitsberater-und körpertherapeutische Ausbildung sowie der sich anschließenden Tantra - Lehrer Ausbildung immer mehr von den äußeren physischen Aspekten zu den subtilen Nahtstellen zwischen Körper und Seele und Geist vorgedrungen. Die tantrische Praxis einer erfüllenden Sexualität eröffnet uns den Raum, das Potential unserer sexuellen Energie für die Verbindung mit unserer tieferen spirituellen Wirklichkeit zu nutzen, die uns mit der Schöpfung eins werden lässt. Dabei bin ich auch auf die tantrischen Quellen von Osho und Barry Long gestoßen, die mich weiter inspiriert haben. Durch meine tantrische Ausbildung und langjährige Übung konnte ich eine völlig neue Erfahrung von Sexualität verinnerlichen und so die tiefe Bedeutung von Tantra in Theorie und Praxis verstehen. Dieses tiefe Gefühl von Verbundenheit hat mein ganzes Wesen ergriffen und meine innere Einstellung in allen möglichen Lebensbereichen verändert. Aus der Verbindung des modernen tantrischen Ansatzes von Barry Long mit dem von Osho wunderbar interpretierten traditionellen Ansatz von Tantra ergibt sich ein für unseren abendländisch geprägten Kulturraum stimmiges Tantrakonzept. Erst viel später habe ich mich dazu entschlossen, Tantra auch zu unterrichten. In meiner körpertherapeutischen Arbeit habe ich den tiefen Schmerz und das Leid erfahren, dass Menschen insbesondere im Bereich Beziehung und Sexualität durchleben. Da die tantrische Praxis uns gerade hier in dieser tiefsten Schnittstelle zwischen Körper und innerer Göttlichkeit zurückverbindet und uns damit in unserer gesamten Wesenheit aus alten Zwänge befreien kann, freue ich mich, Menschen auf diesem erfüllenden Weg zu begleiten.
Was unterscheidet SunnyMind - HerzTantra von den übrigen Tantraangeboten?
Tantra, wie wir es hier üben, bedeutet, dass über den Weg der Bewusstheit Sexualität in Liebe transformiert wird. Mit anderen Worten „Sex goes Meditation.“ Andere Tantraformen konzentrieren sich zumeist auf ekstatische Erfahrungen, die darauf abzielen, einen besseren oder längeren Orgasmus zu bekommen. Die Vorgehensweise ist hier, dass sie etwas tun müssen, um etwas zu bekommen. Dagegen versuchen wir, die bewusste Steuerung des Geschehens auszublenden und ganz den momentanen Fluss der Gefühle zu genießen. Dabei wird die Intensität durch bewusste Präsenz geschaffen und es entwickelt sich eine Eigendynamik, in der das Liebemachen von selbst geschieht. Die Kommunikation zwischen den männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen ist in uns allen angelegt, gleich ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Der Hauptunterschied liegt also darin, dass wir unsere Wahrnehmung nicht auf die Aktivität richten, sondern jede kognitive Steuerung des Liebemachens aufgeben, sondern uns ganz in liebende Meditation fallen lassen, in der die Eigenschaften von Geben und Empfangen verschmelzen. In unserer tieferen Wirklichkeit sind wir auch sexuell längst an einem Punkt angekommen, der uns aus dem Herzen lieben lässt und uns in eine neue Lebenswirklichkeit hineinentwickelt, in der Geben und Nehmen im Eins-Sein miteinander verschmelzen.
Wie können wir diese Fähigkeiten erlangen?
Es gibt viele hilfreiche Schlüssel, die uns helfen können, unsere Sexualität entspannt zu genießen, ganz besonders die Bewusstheit und volle Präsenz im gegenwärtigen Augenblick. Den Frauen in unserem Kulturraum wurde allgemein antrainiert, ihre Vagina während des Liebemachens anzuspannen und dies engt den Penis ein. Deshalb müssen Frauen lernen, ihre Scheide während des Liebemachens soweit wie möglich empfänglich und offen zu halten. Viele Frauen haben die falsche Vorstellung, ihre Vagina sei zu weit und entspannt, als das der Mann noch etwas spüren könnte und denken, sie müssten die Männlichkeit unterhalten. Gleichwohl kann auch die männliche Energie nur wirklich fließen, wenn der weibliche Pol ganz entspannt und geöffnet ist. Für den Mann bedeutet dies, den Beckenboden und das Gesäß nicht anzuspannen. Auf diese Weise findet beim Liebemachen der heilsame Energieaustausch zwischen Mann und Frau statt, ein Energiekreislauf, der sich aus der entgegengesetzten elektrischen Ladung der männlichen und weiblichen Chakren automatisch ergibt. Dieser Zirkel beginnt bei den weiblichen Brüsten, die das Tor zur weiblichen Sexualität öffnen. Frauen sind nicht dafür geschaffen, durch direkte Stimulierung der Klitoris erregt zu werden, weil ihre Liebesenergie von den Brüsten ausgehend ins Sexchakra fließt. Ein heilsamer Austausch zwischen den männlichen und weiblichen Energien kann daher nur stattfinden, wenn Männer den entgegengesetzten Energiefluss der Frau verstehen und würdigen lernen. Im Grunde genommen müssen wir also nur lernen, unsere sexuelle Motivation aus dem Herzen zu den Genitalien fließen zu lassen, damit das Wunder einer humanen sexuellen Evolution mit wahrhafter Erfüllung in uns wirklich werden darf.
Worin liegt der Unterschied zwischen sexueller Energie und Meditation?
Man kann diese beiden Dinge nicht wirklich auseinander halten, weil der Weg dorthin der Gleiche ist. Das Schöne beim Liebemachen ist, dass die meditative Energie als Quelle der Ekstase, durch die Genitalien als bioelektrische Pole erzeugt wird. Dabei hat der Penis positive und die Vagina negative Energie, wodurch der Energiefluss erzeugt wird. Wir müssen einfach nur aufmerksam hinschauen, wie wir Liebe machen. Wir können z.B. darauf achten, mit welcher Absicht und welchen Gedankenmustern wir an die Sexualität herangehen. Nicht irgendwelche Techniken stehen im Vordergrund, sondern die bewusste Beobachtung des Liebesspiels, denn schon allein dies verändert auf Dauer unsere Art zu lieben. Sobald Sie spüren, dass Sie einem fixierten Programm folgen oder alles nur noch mechanisch abläuft, möchten Sie ganz natürlich aus diesem Muster aussteigen. Wenn Sie beginnen, Ihre gesamte Lebensenergie als eine Einheit zu betrachten, und sich immer mehr in Ihre sexuelle Energie hinein entspannen, werden Sie sich insgesamt ausgeglichener fühlen. Alle Lebensbereiche orientieren sich an dieser Grundenergie und laufen ruhiger und gelassener ab. Selbst jüngere Kursteilnehmer fühlen sich durch die tantrische Liebespraxis entlastet und finden es fantastisch, sich einfach nur ohne Leistungsdruck in Verbundenheit zu fühlen. Deshalb kommen altersunabhängig Menschen zu den Gruppen, die eine Sehnsucht nach einer tieferen erfüllenden Erfahrung haben und fühlen, dass sie in einer „Sackgasse“ stecken. Frauen haben einen leichteren Zugang und spüren intuitiv, dass da „noch mehr sein muss.“
Gilt der tantrische Grundsatz „Zurückhalten der Energie“ auch für Ihre Arbeit?
Allgemein haben wir gelernt, die Energie in den Genitalien zu halten, aufzubauen und während des Orgasmus zu entladen. Halten Sie dagegen die Energie im Körper, fließt sie automatisch nach oben. Sie brauchen also nur mit der Gewohnheit brechen, auf das Ziel der Energiefreigabe hinzuarbeiten, um zu entdecken, dass es noch etwas über diesem Höhepunkt gibt. Solange Sie den Orgasmus als Ziel ihrer Sexualität fokussieren, können Sie nicht den Moment genießen und nehmen sich damit das größte Geschenk. Wir dürfen erfahren, dass Liebemachen ohne jede Anstrengung geht. Den Verstand braucht es hierzu nicht.
Welche Rolle spielt Emotionaltraining und Körperarbeit in ihren Gruppen?
Wir möchten mit unserer Arbeit eine Änderung im Bewusstsein der Teilnehmer bezüglich des Umgangs mit ihrer Sexualität und nicht das Erlernen einer bestimmten Technik erreichen. Dabei arbeiten wir in unseren Gruppen auch viel mit dem Körper. Die Gesellschaft hat uns beigebracht, Sexualität mit dem Verstand zu leben. Da Sexualität eine Sache des Bauches ist, setzen wir die Körperarbeit, z.B. Bio-Energetik und Emotionaltraining ein, um den verschütteten Zugang zum eigenen Körper wieder freizulegen. Das Emotionaltraining zeigt uns noch offene Verletzungen und Wunden aus der Vergangenheit auf, die sich wie ein Schleier über unsere momentanen Gefühle legen und uns in der Empfindsamkeit und Präsenz lähmen. Emotionales Verhalten drückt sich darin aus, dass wir z.B. die Ursache für unser eigenes Unglück in Anderen suchen, uns getrennt und nicht verbunden fühlen und die Vergangenheit unser Leben beherrscht. Entgegen der allgemeinen Annahme sind Frauen nicht emotionaler als Männer. Vielmehr entspringen die Emotionen der Frauen aus Spannungen, die Männer beim Liebemachen in ihnen hinterlassen haben, allein darum besorgt, ihre eigenen sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen. Viele gynäkologische Probleme wie z.B. PMS – Syndrom oder Beschwerden mit den Wechseljahren sind nur der somatische Ausdruck der seelischen Belastungen aus dem angespannten Liebemachen. Unsere Arbeit zielt darauf ab, im Hier und Jetzt die alten Emotionen über die Körperarbeit loszulassen und es steht nicht im Vordergrund, die zu Grunde liegenden Wurzeln oder Ursachen zu analysieren. Vielmehr bewirkt die volle Präsenz im Augenblick eine Transformation im Umgang mit den alten Emotionen, die Raum für ein neues Lebensgefühl schafft.
Finden Frauen leichter einen Zugang zu Tantra, als Männer?
Frauen leiden durch die oberflächlich zielorientierte Ausrichtung der Sexualität mehr als Männer, weil diese Praxis die Grundnatur der weiblichen Sexualstruktur missachtet. Für Männer ist es deshalb auch schwieriger, von der alten Konditionierung loszulassen, weil das Bewusstsein fehlt, wie einfach und wohltuend Sexualität sein kann, indem sie ohne Zutun einfach dahinfließt. In der hier geübten Praxis können Männer schon nach einer Woche die größere Empfindsamkeit Ihre Genitalien spüren. Nur wenn die Frau in der Lage ist, sich sexuell zu öffnen, kann auch die männliche Energie in Fluss kommen. Schließlich haben die Frauen auf sexuellem Gebiet die Schlüsselrolle, denn Sie schaffen den Raum und das Klima und haben viel mehr sexuelles Potential, als sie sich das jemals vorstellen können.
Sind die Lerninhalte auch ohne wirkliches Interesse an Meditation alltagstauglich?
Die meisten Menschen haben das Liebemachen ganz ans Ende ihrer Prioritätenliste gesetzt. Ein solches Liebemachen muss dann eher "spontan" stattfinden und gleicht doch eher einem Unfallereignis. Deshalb raten wir unseren Teilnehmern, die Liebespraxis zu favorisieren und, wenn sie sehr wenig Zeit haben, auch feste Termine einzuplanen. Es gibt so viele weniger wichtige Dinge, die uns im Leben nicht wirklich etwas geben können und dennoch vorgezogen werden. Wenn wir uns diese Zeiten für die Liebespraxis schenken, wird sich unser Leben wahrhaft verändern. Wir werden dann empfindsamer für das Wesentliche und konzentrieren uns mehr auf Liebe und Meditation. Dabei zeigt sich, dass die Partnerschaften von Paaren, die bewusst Liebemachen, viel inniger und lebendiger sind, als die von Paaren, die diesen Austausch nicht pflegen. Eltern denken häufig, ihre Kinder gingen vor und müssten "unterhalten" werden. Doch diese können mit ihren feinen Antennen sehr wohl spüren, wie es um die Elternbeziehung steht. Schließlich leben Kinder aus dem Glück der Eltern!
Nach allem sehen Sie, wie wichtig es ist, Menschen in diesen essentiellen Lebensbereichen aufzuklären und ihnen die hier geübte tantrische Praxis ohne große Rituale und Techniken näherzubringen. Wir machen Körperarbeit, lehren eine neue sexuelle Orientierung und üben das Liebemachen. Die Samen, die wir damit in unseren Teilnehmern anlegen, dürfen mit ihnen zu einer Blüte heranwachsen, die in einer wunderbar erfüllten Partnerschaft ihren Ausdruck findet. Da die wirkliche Arbeit erst nach der Gruppe beginnt, sind diese Samen zu pflegen, dass sie Sonne, Nahrung und Liebe bekommen, damit sie wachsen können.